Pingrafik Erfolgreiche Pins erstellen 5 Tipps

Du schreibst Blogartikel, erstellst Pin Grafiken, pinnst regelmäßig automatisiert über Pinterest und trotzdem passiert bei dir nicht viel. Weder Reichweite auf Pinterest, noch Traffic auf deine Webseite? Oder bist du ganz neu auf Pinterest und willst wissen, was du bei der Erstellung deiner Pins beachten musst?

Auch dein Pinterest Account sollte im besten Fall, wie jede andere Marketingplattform, die du nutzt, regelmäßig analysiert und auf Optimierungen geprüft werden. Du wirst am Anfang kaum drumherum kommen, verschiedene Grafiken, Textoverlays, Pinbeschreibungen und Titel zu testen. Und selbst wenn du nach ein paar Wochen oder Monaten für dich die besten Grafiken identifiziert hast, empfiehlt es sich, immer mal wieder von Neuem zu probieren, ob es noch was zu verbessern gibt. Meistens ist das so 🙂

In diesem Artikel geht es mir speziell um die Erstellung von guten Pins. Was macht gute Pins aus? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle und worüber solltest du dir bei der Erstellung vorab schon Gedanken machen, damit ein Pin gut beim Pinterest Publikum ankommt?

Es gibt 5 Faktoren, die einen guten Pin ausmachen. Interne Auswertungen von Pinterest zeigen, dass ein guter Pin mindestens zwei davon kombiniert. Je mehr, desto besser versteht sich. 🙂

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    1. Deine Pins bieten neuen Content

    Wenn du über Tailwind pinnst, dann werden deine Pins von Pinterest als „neuer Content“ gewertet. Auch, wenn du bereits gepinnte Pins wieder neu einplanst (Achtung: nicht repinnst). Dein Publikum ist aber kein Algorithmus. Das heißt, du solltest regelmäßig bloggen (oder vloggen, oder was auch immer dein bevorzugtes Format ist), um neuen Content zu haben, der für dein Zielpublikum interessant und hilfreich ist.

    Alternativ kannst du auch mit veränderten Grafiken dafür sorgen, dass deine Pins bei deinen Nutzern als „neu“ wahrgenommen werden. Vor allem dann, wenn du bisher nur wenig Variation in deinen Grafiken hattest. Das bedeutet jetzt nicht, dass du dein komplettes Branding über Bord werfen sollst. Überlege dir, wie du die Grafiken anpassen könntest, damit sie anders aussehen, aber immer noch zu deinem Stil passen.

    Onlineshops stehen oft vor einer Challenge, was Fotos angeht. Reine Produktbilder auf weißem Hintergrund sind nicht unbedingt inspirierend oder hübsch, weswegen ich sie nur bedingt empfehle. Oft bieten ja Lieferanten solches Bildmaterial bereits an. Besser ist es hier auch, das Produkt in Aktion zu zeigen und nach Möglichkeit eigenes Bildmaterial zu erstellen. Überlege dir also, wie du deinem Content deinen persönlichen Stempel verpasst, um dich von anderen zu unterscheiden.

    2. Deine Pins bieten Lösungen für den Alltag

    Ok, das ist jetzt etwas viel verlangt von so einer Grafik 🙂 Deine Lösung kommt sicher nach dem Klick, wenn der Nutzer auf deiner Webseite gelandet ist. Durch Text- und Bildkombination bietest du jedoch bereits einen Ausblick auf das, was den Nutzer erwartet. Eine Anleitung, ein Produkt, ein Video Tutorial, ein Download usw. – da gibt es viele Möglichkeiten. Typische Pinterest Nutzer planen meist weit im voraus, aber suchen auch oft nach schnellen Hilfen im Alltag zu ganz unterschiedlichen Themen. Frage dich: Welche Lösung hält mein Content bereit? Hält mein Pin, was er verspricht und falls nicht, was sollte ich daran ändern? Wenn du unsicher bist, lass auch eine Person aus dem Familien- oder Freundeskreis, die nichts mit dem Thema zu tun hat, einen Blick darauf werfen.

    3. Deine Pins sind optisch ansprechend

    Du musst kein Designstudium ablegen, um schöne und ansprechende Grafiken erstellen zu können. Das Tool meiner Wahl für Grafiken ist Canva. Es ist leicht zu bedienen und bietet Grafikvorlagen für viele unterschiedliche Zwecke. Canva hat sogar eine eigene Design School, in der du die Grundlagen von Grafik Design in kurzen Videolektionen lernen kannst.

    Ein paar Basics kann ich dir hier bereits mitgeben:

    • Orientiere dich bei Farben und Schriften an deinem Branding für den Wiedererkennungswert.
    • Weniger ist oft mehr, heißt also: Setze auf deine Hauptfarben und max. 2-3 Schrifttypen in einer Grafik. Sonst wird es unübersichtlich und reizt nicht zum Klicken an.
    • Wenn du fertige Canva Vorlagen nutzt, dann füge dem Design nicht zu viele Elemente hinzu. Idealerweise belässt du alles von den Proportionen so wie in der Vorlage bzw. veränderst möglichst wenig daran.

    Persönlich empfehle ich auch immer, die eigene Domain dezent in einen Pin einzubauen. Denk daran, es geht hier vorrangig darum, den Inhalt so zu präsentieren, dass Interesse geweckt wird und Leute gerne klicken 🙂
     

    4. Deine Pins zeigen positiven und inspirierenden Content

    Der beste Pinterest Content ist inspirierend. So simpel ist es. Nutzer besuchen Pinterest hauptsächlich, um sich inspirieren zu lassen und positive Inhalte zu sehen (schlechte Nachrichten gibt es ja woanders zur Genüge). Wenn du erst noch herausfinden musst, welcher Content das für dein Zielpublikum ist, dann trau dich und teste. 

    Schau vor allen Dingen auch mal nach links und rechts, was deine Mitbewerber machen. Lass dich selbst durch fremden Content inspirieren und bereite das für dein Thema in deinem Stil auf.

    5. Deine Pins zeigen umsetzbaren Content

    Dieser Punkt baut auf dem vorhergehenden auf. Inspirierender Content soll dein Zielpublikum dazu verleiten, deine Anleitungen, Ideen und Tipps auch umzusetzen. Pinner sind im Allgemeinen auch darauf aus, sich Pins nicht nur zu merken, sondern sie auch umzusetzen. Klar ist das für Rezepte, Deko und DIY eine super Voraussetzung. 

    Aber auch wenn du CoachIn bist und über persönliche Weiterentwicklung bloggst, oder HundetrainerIn mit Erziehungstipps für Welpen – auf Pinterest findest du sicher dein dankbares Publikum.

    Bonustipps

    Ganz wichtig: Denk an aussagekräftige und keywordoptimierte Titel und Beschreibungen deiner Pins. In meinem Video Tutorial Keywordrecherche für und auf Pinterest findest du eine Anleitung, wie du deine Top Keywords ganz einfach identifizierst.

    Dein Pin Titel sollte einfach und eindeutig sein. Du hast max. 100 Zeichen Platz dafür.

    Deine Beschreibung bietet dir dann nochmal max. 500 Zeichen Platz. Du solltest hier sicherstellen, dass die wichtigsten Informationen innerhalb der ersten 50-60 Zeichen erscheinen, da dies der Bereich ist, den Nutzer beim ersten Klick, dem sog. Close-Up, auf den Pin sehen.

    Wenn du neu auf Pinterest bist und eine Schritt für Schritt Anleitung für deinen Start brauchst, dann lade dir hier mein kostenloses Workbook inkl. Checkliste herunter 🙂

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