Newsletter Kennzahlen - Unique Open Rate, CTR, Bounce | Bettina Stoi

In diesem Teil der wöchtentlichen Marketing-Guide Serie geht es um Newsletter Kennzahlen. Wenn du bereits Newsletter versendet hast oder noch dabei bist, deine Empfängerliste und Inhalte auszubauen, wird dir wahrscheinlich das ein oder andere bekannt vorkommen. Heute geht es um die Begriffe Unique Open Rate, CTR und Bounce. Du findest diese Kennzahlen in jedem Newsletterreporting.

Marketing Guide

 

Aber was bedeuten sie nun genau?

Unique Open Rate

Die Unique Open Rate gibt an, wie viele Empfänger deinen Newsletter geöffnet haben. Oft auch einfach Öffnungsrate genannt. Wichtig ist, dass jede Öffnung pro Empfänger nur einmal gezählt wird, damit nicht die Öffnungsrate künstlich erhöht werden kann.

Wie wird die Öffnungsrate gemessen? In der E-Mail wird ein Zählpixel als Bild eingebaut, das ist so klein, dass es das Auge nicht registiert. Sobald das Bild aber nach dem Öffnen geladen wurde, registiert das der Server und zählt dies als Öffnung.

Viele Nutzer, bzw. deren E-Mail Programme, blockieren aber das automatische Herunterladen von Bildern. Daher ist die Öffnungsrate leider etwas ungenau und gibt auch nur so etwas wie das „Minimum“ wieder. In der Realität ist die tatsächliche Öffnungsrate also etwas höher als die Zahl aus der Auswertung deines Newslettertools.

 

CTR

Zum Glück gibt es aber die CTR – die Click-Through-Rate oder auch Klickrate genannt. Diese Kennzahl ist sehr genau. Wenn ein Empfänger nach dem Öffnen des Newsletters noch einen Link klickt, wird dieser gezählt und fließt in die Berechnung ein. Ein Klick ist eindeutig dafür, dass der Empfänger in irgendeiner Art und Weise die Inhalte, wenigstens zum Teil, wahrgenommen hat und sich für weitere Infos interessiert hat. Eine niedrige Klickrate kann auf wenig animierende Inhalte im Newsletter, nicht relevante Informationen oder auch einfach die falsche Zielgruppe.

 

Bounce

Das Wort Bounce kommt im Online-Marketing sogar zwei mal vor. Einerseits beschreibt es auch die Absprungrate von der Webseite. Bedeutet, wenn ein Nutzer nicht mehr als eine Seite besucht und danach wieder weg ist. Im heutigen Kontext geht es aber um E-Mail Marketing. In diesem Zusammenhang ist ein Bounce eine nicht zustellbare Adresse. Das kann z. B. passieren, wenn Adresslisten nicht gut gepflegt sind oder die Adresse veraltet und nicht mehr aktiv ist.

Es lohnt sich auf jeden Fall dafür zu sorgen, dass deine Empfängerliste aktuell ist. Auf Dauer werden Server, von denen vermehrt viele Bounces zu verzeichnen sind, als Spam eingestuft. D. h. deine Nachrichten kommen im schlechtesten Fall gar nicht mehr bei deinen Empfängern an, weil du sofort im Spam-Filter landest.

Glücklicherweise können die heutigen Newslettertools bei all diesen Aufgaben unterstützen. Natürlich gibt es noch einige weitere Newsletter Kennzahlen, die auch wichtig sind. Ich habe mir hier die aus meiner Sicht wichtigsten als Grundlage herausgesucht.

Wenn du mehr über deine E-Mail Kennzahlen wissen willst und eine Einschätzung dazu, ob diese gut oder schlecht sind, dann schreib mir eine Nachricht an mail@bettinastoi.de

Falls du es verpasst hast: Hier geht es zu den letzten Artikeln aus der Serie Teil I und Teil II

Hast du weitere Anregungen? Hinterlasse gerne einen Kommentar.

 


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