Marketing Guide - SERP, Suchnetzwerk, Displaynetzwerk | Bettina Stoi

Willkommen zu Teil 7 der Serie „Marketing Guide“, wo es um SERP, Suchnetzwerk und Displaynetzwerk geht. Wenn du alle früheren Teile auch schon gelesen hast, wunderbar! Ich hoffe, du hast eine Menge gelernt 🙂 Wenn du die Artikel noch nicht kennst, gelangst du hier zur Übersicht

Und schon gehts los – als erstes kommt die Infografik, dann der ausführliche Teil. Viel Spaß beim Lesen!

Marketing Guide Teil 7

SERP

Im Kontext mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) kommt häufiger die Abkürzung SERP oder SERPs vor, was nichts anderes bedeutet als Search Engine Result Page(s), also Suchergebnissseiten. Suchergebnissseiten werden natürlich von Suchmaschinen wie Google oder Bing angezeigt, nachdem eine Suche gestartet wird. In welcher Reihenfolge die Ergebnisse erscheinen, wird von den Algorithmen der jeweiligen Suchmaschine bestimmt. Diese sind zum großen Teil geheim, damit Seitenbetreiber nicht durch Tricks und Manipulationen in der Seitenprogrammierung den Algorithmus umgehen können. Der Klassiker, den ich noch aus ganz frühen Zeiten kenne: Möglichst viele Keywords in der gleichen Schriftfarbe wie der Webseitenhintergrund, z. B. weiß auf weiß, am Ende der Seite platzieren. Ein Nutzer konnte das nicht sehen, es hat also die Optik der Seite nicht gestört. Suchmaschinen haben aber trotzdem den Text erkannt, da diesen ja die Schriftfarbe gleich ist, und die Seiten konnten dann dementsprechend besser abschneiden und auf den vorderen Plätzen landen.

Als Nutzer konnte man dadurch manchmal auch auf total irrelevanten Seiten zur Suche landen, weil sich Seitenbetreiber mit allen möglichen Keywords vollgepackt haben. Glücklicherweise lernen Suchmaschinen und Algorithmen stetig dazu, und solche Tricks sind heute nicht mehr angesagt. Es ist zwar nicht verboten, aber wer es trotzdem macht, wird schnell enttarnt und im Ranking abgestraft.

 

Werbung in einem Suchnetzwerk

Ein Suchnetzwerk ist, wie der Name schon sagt, ein ganzes Netzwerk an Webseiten, auf denen Anzeigen geschaltet werden können. Dafür kannst du Google, aber auch Bing nutzen. Wird Werbung nur im jeweiligen Suchnetzwerk geschalten, ist das die einfache Form der Google Ads, oder besser bekannt als AdWords, oder Bing Ads. Diese Anzeigen erscheinen über den organischen Suchergebnissen einer Seite und sind auch als solche gekennzeichnet.

Google und Bing haben aber auch noch viel Partnerseiten in ihrem Suchnetzwerk (z. B. t-mobile, web.de etc.), die ebenso Werbung ausspielen können und die bei der Erstellung von Werbekampagnen in den Ads Managern einbezogen werden können oder nicht.

Werbung in Suchnetzwerken sollte so spezifisch wie möglich sein, damit die Anzeige mit der Suchanfrage von Nutzern gut zusammenpasst. Im Suchnetzwerk möchtest du denjenigen Nutzer finden, der sich im Moment auf der Suche nach Informationen oder konkreten Produkten befindet. So eine spezifische Suche könnte z. B. lauten „Mountainbike Damen 26 Zoll“ – wenn die Keywords deiner Anzeige darauf ausgerichtet sind und dein Anzeigentext gut formuliert ist, erhöhst du die Chancen, die Nutzer zu einem Klick darauf zu motivieren.  In diesem Beispiel würde schlussfolgernd ein Anzeigentitel „Mountainbike Damen 26 Zoll günstig“ besser abschneiden als eine Anzeige mit dem Titel „Fahrrad kaufen“.

 

Werbung in einem Displaynetzwerk

Das Displaynetzwerk eröffnet Werbetreibenden hingegen die Möglichkeit, sich auch einem unbekannten Publikum zu präsentieren. Anzeigen werden hier in Form von Text, Bild und/oder Video bis hin zu interaktiven Anzeigenformaten auf Seiten des Displaynetzwerks ausgespielt. Allein von der Gestaltung her bieten sich somit andere Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit auf die Anzeige zu ziehen.

 

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zu Suchanzeigen: Der Nutzer ist in diesem Fall nicht aktiv auf der Suche nach Informationen. Er sieht sich vielleicht in dem Moment ein YouTube Video an, surft auf einer Nachrichtenseite oder nutzt eine App. Auf welcher Seite eine Anzeige erscheint, hängt von den gebuchten Optionen im jeweiligen Ads Manager ab. Das kann sich auf bestimmte demografische Merkmale wie Alter oder Geschlecht, auf Interessen und Themengebiete oder auf bestimmte Keywords beziehen.

Wenn das Thema für dich interessant ist, habe dir hier einige Anbieter recherchiert, die es noch neben Google und Bing gibt:

Hast du Fragen oder einen Themenwunsch? Ich freue mich über deinen Kommentar dazu!


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