Marketing Guide - CTA, Conversion, ROI | Bettina Stoi

Im heutigen Marketing Guide geht es um CTA, Conversions und ROI.

Infografik CTA, Conversion, ROI

CTA

CTA steht für Call to Action, zu Deutsch: eine Handlungsaufforderung. CTAs gibt es nicht erst seitdem Online Marketing Einzug in die Strategien und Marketingmaßnahmen der Unternehmen gehalten hat. Auch Werbung in TV und Printmedien nutzte und nutzt immer noch die Handlungsaufforderung. Zumindest sollte sie das idealerweise tun. Denn egal ob online oder print, viele vergessen immer noch diesen wichtigen Baustein bei Ihren Werbemaßnahmen. Da mein Thema Online Marketing ist, werde ich in der Ausführung auf CTAs in diesem Bereich eingehen.

Warum ist der CTA so wichtig? Kurz gesagt: Der CTA soll Nutzer zu einer bestimmten Handlung animieren. Diese Handlung kann, je nach Ziel der Werbeaktion, ganz unterschiedlich ausfallen. Landen User auf einer deiner Landing pages, kannst du sie hier zum Download eines E-Books oder einer Checkliste auffordern, sich in den Newsletter einzutragen, oder zum Kauf eines Kurses oder Gutscheins. Ohne konkrete Handlungsaufforderung wissen deine Kunden oder Webseitenbesucher meist einfach nicht, was sie als nächstes tun sollen. Sie werden abgelenkt oder nehmen sich zu viel Zeit zum Nachdenken über dein Angebot. Mit einem klaren CTA räumst du diese Hürden aus dem Weg.

Die Formulierung und Gestaltung eines CTA hängt einerseits vom Ziel ab, aber auch ganz besonders davon, an welchem Punkt im Entscheidungs- und Kaufprozess dein Kunde sich in dem Moment befindet.  „Hier kostenfrei eintragen“, „Jetzt kostenfrei downloaden“, „Jetzt kostenfreies Probeabo bestellen“ usw. sind besonders für Neukunden interessant, die sich erst einmal über dich und dein Angebot informieren möchten. Diese Kunden sind somit noch auf Informationssuche und mögen sehr gerne risikofrei und ohne Verpflichtung etwas ausprobieren, was Ihnen im Nachgang wieder die Bestätigung für den eigentlichen Kauf gibt.

Der „Jetzt kaufen“ CTA ist somit eher für diejenigen Kunden geeignet, die sich bereits ausführlicher informiert haben und in dem Moment bereit sind zu kaufen. Sie brauchen nur noch den richtigen Impuls 🙂 Das „Jetzt“ oder „Gleich“ sind wichtig, um dem Kunden auch zu sagen, wann er das tun soll. Auch das soll verhindern, dass er sich nochmal Zeit zum Nachdenken nimmt und evtl. andere Optionen in Betracht zieht. Dies sind nur ein paar Beispiele, wie so eine Handlungsaufforderung formuliert sein kann. Ein gut platzierter CTA kann deine Conversion (s. nächster Abschnitt) erheblich nach oben treiben.

 

Conversions

Eine Conversion ist quasi die Ausführung einer bestimmten Aktion. Wenn ein Nutzer den oben genannten CTAs folgt, sich also z. B. ein E-Book runterlädt oder in den Newsletterverteiler einträgt, wurde eine Conversion generiert. Einen Webshop Besucher zu einem Käufer zu machen, bezeichnet man ebenso als Conversion.

Online Marketing bietet durch die großen Datenmengen und Auswertungsmöglichkeiten eine Menge Vorteile. Einer davon ist, dass du die Conversions deiner Werbeaktionen ziemlich genau messen kannst. Interessant ist dabei natürlich nicht rein die absolute Zahl dieser, sondern die prozentuale Rate. Mithilfe der Rate lassen sich Kennzahlen und ihre Entwicklung besser interpretieren. Pauschale Aussagen, welche Conversion Rate gut ist, lassen sich so einfach nicht treffen. Es kommt wie so häufig darauf an: auf die Branche, das Produkt, die Zielgruppe, welche Werbeaktion usw. Wichtig ist, dass du dir Ziele setzt, ständig an der Optimierung deiner Zahlen zu arbeiten. Das bedeutet eine Menge testen, testen, testen (s. A/B Testings). Gute Landing pages können eine Conversion Rate von 50% haben – heißt also, die Hälfte aller Besucher ist der Handlungsaufforderung gefolgt und hat eine Aktion ausgeführt.

Willst du Conversions auf deiner Webseite messen, z. B. Newslettereintragungen, Produktkäufe, Downloads etc., musst du z. B. in Google Analytics oder AdWords erst einmal die zu zählende Handlung definieren und auf den entsprechenden Seiten einen Tracking Code installieren. Als Beispiel: Ein Nutzer stöbert in einem Webshop und kauft ein Produkt. Nachdem er seine Bestellung bestätigt hat, wird eine Bestellabschlussseite angezeigt. Diese Seite wird wirklich nur denjenigen angezeigt, die einen Kauf durchgeführt haben, keinem anderen Besucher sonst. Also wird hier der Tracking Code eingebunden und das System kann aus der Anzahl aller Webseitenbesucher und der Anzahl der angezeigten Bestellabschlussseiten berechnen, wie hoch die Conversion Rate war. Beim Newsletter funktioniert das ähnlich, wenn dem Nutzer nach Eintragung eine „Danke für deine Anmeldung“ Seite angezeigt wird.

Für diese Einstellungen ist es sinnvoll, sich von einem Profi unterstützen zu lassen.

 

ROI
ROI steht für Return on Investment, übersetzt Kapitalrendite oder auch: Was ist von meiner Investition an Gewinn wieder zurückgekommen? Auch den ROI gibt es schon länger als das Online Marketing. Dieser Begriff hat nicht nur Bezug zum Marketing, sondern gilt in Unternehmen generell als eine wichtige Finanzkennzahl für Investitionen.

Im Fall Online Marketing möchtest du als Unternehmer am Ende natürlich gerne wissen, ob sich deine Werbeinvestitionen gelohnt haben. Die Berechnung des ROI ist nicht schwer, allerdings müssen einige Zahlen aus der Buchhaltung vorliegen.

Hier habe ich dir einen Artikel mit ausführlicher Anleitung und Blitzrechner verlinkt

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